Tirol Women Cycling präsentiert sich als Continental-Team
In Innsbruck wurde mit Tirol Women Cycling Österreichs derzeit einziges Frauen Radrennteam mit UCI-Continental-Status vorgestellt. Heimische Talente erhalten die Möglichkeit, bei internationalen Rennen Erfahrung zu sammeln. Cycling Austria begrüßt diesen Schritt und sieht es als wichtige Notwendigkeit um den Frauenradsport weiter zu fördern.
Die in Innsbruck lebende Britin Amalie Cooper, Zweitplatzierte der Road Cycling League Austria 2025, sowie die U23-Meisterin Franziska Ehrenreich und Belinda Holzer haben im Vorjahr mit starken Ergebnissen bereits für Schlagzeilen gesorgt. Die Wurzeln des Teams liegen beim Union Raiffeisen Radteam Tirol, mit dem neuen Projekt Tirol Women Cycling möchte man nun eine Stufe höher gehen und den jungen Athletinnen eine noch breitere Bühne bieten. „Unsere Mission ist es, mit unseren Partnern und Sponsoren den Weg in die World Tour zu ermöglichen“, so Gerhard Kapeller. Komplettiert wird der Kader mit der Steirerin Jennifer Pesendorfer, der Tirolerin Tabea Huys, Ramona Grießer die Luxemburgerin Liv Wenzel, Nela Kankonvska aus Tschechien, die Deutsche Jana Meus und die Italienerin Linda Sanarini.
Um das Ziel World Tour erreichen zu können, wird es starke Ergebnisse der Athletinnen brauchen. Dafür hat Cycling Austria, mit ihrer Gender-Politik, in den letzten Jahren eine solide Basis geschaffen. Seit dem Jahr 2021 gibt es die Road Cycling League auch für Frauen. Mit fast identem Rennprogramm und gleichem Preisgeld. Mit der SPORTLAND NÖ women Tour wird Österreichs einzige Frauen-Rundfahrt veranstaltet, die international stark besetzt ist. Hier gilt es sich eine Empfehlung abzuholen, Vorjahressiegerin Malwina Mul fährt mittlerweile für das ProTeam Cofidis. Und mit Philipp Bachl steht ein erfahrener Nationaltrainer den Frauen bei Entsendungen zur Seite.