Zehntägige Bahnentournee in Deutschland endet mit drei Madison-Siegen

Text: Peter Maurer / Fotos: privat/zvg
Vom 16. bis zum 25. Mai fand an sieben verschiedenen Stationen die Internationale Deutsche Bahnentournee statt und das rot-weiß-rote Bahnteam rund um den mehrfachen U23-Europameister Maximilian Schmidbauer und dem Junioren-Weltmeister Heimo Fugger konnte drei Siege im Madison dabei einfahren.
“Wir haben in Ludwigshafen, Öschelbronn und Dudenhofen gewonnen“, berichtete Schmidbauer stolz, der an allen acht Renntagen im Einsatz war und schon in Singen zum Auftakt gute Ergebnisse einfuhr. Im Omnium lag er dort bis zu den letzten Runden in Führung, ein Rundengewinn einiger Kontrahenten warf ihn dann aber noch vom Podium. Dafür stand er mit Rückkehrer Paul Buschek als Zweiter auf diesem im Madison, geschlagen nur vom Deutschen Benjamin Boos und dem Italiener Juan David Sierra.
Ab der zweiten Rennwoche, die in Ludwigshafen begann, wurde dann der Kärntner Heimo Fugger sein neuer Partner im Zweiermannschaftsfahren. Das Duo ergänzte sich sehr gut und feierte in der Pfalz ihren ersten von drei Rennsiegen bei dieser Serie. Der 18-Jährige war zuletzt noch bei der U23-Portugal-Rundfahrt im Einsatz, wurde dort einmal Etappensechster und landete auf dem zweiten Rang in der Bergwertung.
Finale in Dudenhofen dann noch geholt
“Die Pause nach der Rundfahrt war kurz, weshalb es dann auch von Rennen zu Rennen immer härter wurde. Leider hat es in den Einzeldisziplinen nicht so nach Wunsch geklappt, aber die Madison-Rennen waren dafür solide“, bilanzierte Fugger nach dem Ende der Seire.
Auch in Öschelbronn, bei der dritten Station, ging der Sieg im Madison an die beiden Österreicher und Fugger wurde dort Fünfter im Scratch. Für den jungen Kärntner, der sich früh in der Saison das Schlüsselbein gebrochen hatte, wartet ein bisschen mehr als einem Monat dann mit den U23-Europameisterschaften in Cottbus das erste große Highlight auf der Bahn.
“Die Rennen in Deutschland waren jetzt richtig cool und auch am letzten Tag haben wir noch einmal alles reingepackt. Es war eine gute Vorbereitung auf die EM“, fügte er an. In Oberhausen landete das Duo auf Rang vier im Nachtrennen, in Darmstadt wurde Fugger Vierter im Eliminationsrennen, im Madison wurde er mit Schmidbauer Sechster. Beim Finale in Dudenhofen gelang ihnen dann noch ein Sieg, bei den Frauen wurde Sophie Walcher Siebte im Ausscheidungsfahren.











