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Gute Resultate im Cross-Country am Schlusstag des Heimweltcups

14. Juni 2026
Nach einigen Regenschauern zeigte sich Saalfelden Leogang beim Eliterennen wieder von seiner besten Seite (Foto: Monica Gasbichler)
Veröffentlicht in MTB

Text: Florian Wieshofer / Fotos: Monica Gasbichler

Mit den Cross-Country-Bewerben der U23 und der Elite ging die WHOOP UCI Mountain Bike World Series in Saalfelden Leogang am Sonntag zu Ende. Erneut verlangten die durch Regen und Schlamm geprägten Streckenbedingungen den Athletinnen und Athleten alles ab, aber das junge rot-weiß-rote Team konnte einige Ausrufezeichen setzen wie den vierten Platz durch Katrin Embacher.

Nach ihrem dritten Platz im Short Track am Freitag zeigte Embacher (KTM Factory MTB Team) auch im Olympischen Cross-Country-Rennen der U23-Frauen eine starke Leistung. Die Tirolerin kämpfte bis zuletzt um einen Podestplatz und belegte schließlich den ausgezeichneten vierten Rang.

“Mit einem Top 5-Platz kann man sehr zufrieden sein, auch wenn ich knapp am Podium vorbeigefahren bin. Die schlammigen Bedingungen waren nicht ganz einfach, aber die Strecke hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf nächste Woche in Lenzerheide“, resümierte Embacher nach dem Rennen. Den Sieg sicherte sich die Italienerin Valentina Corvi. Antonia Grangl aus der Steiermark wurde starke 18te.

Aufholjagd von Anatol Friedl endet in den Top 15

Im Rennen der U23-Männer vertraten Anatol Friedl und Alexander Hammerle die österreichischen Farben. Friedl zeigte ein solides Rennen und belegte Rang zwölf, kämpfte sich dabei von einem Startplatz außerhalb der Top 60 noch fast unter die besten Zehn nach vorne.

“Leider hatte ich am Start etwas Pech, danach fand ich aber einen guten Rhythmus und konnte mich langsam vorarbeiten“, berichtete Friedl. Sein Landsmann Hammerle klassierte sich auf Rang 28. Der Sieg ging an den Deutschen Paul Schehl (Lexware Mountainbike Team), der damit ein perfektes Wochenende abrundete. Bereits im Short Track hatte sich der Deutsche den Sieg gesichert.

Im Rennen der Elite Frauen dominierte die schwedische Weltmeisterin Jenny Rissveds das Geschehen und feierte einen souveränen Sieg. Beste Österreicherin wurde Mona Mitterwallner (Mondraker Factory Racing XC) auf Rang zehn. „Ich fühlte mich nicht wirklich gut, somit ist Top Ten das beste Ergebnis, was ich heute rausholen konnte. Die Strecke in Leogang mag ich wirklich sehr gerne und muss auch sagen, dass die Veranstalter einen sehr guten Job gemacht haben. Wir hatten schon Rennen mit weniger Regen, wo die Strecken unfahrbar waren. Trotz des vielen Regens diese Woche war ein richtiges Radrennen möglich. Ich hoffe hier irgendwann den Heimweltcup auch mal gewinnen zu können“, so Mitterwallner. Laura Stigger (Specialized Factory Racing) belegte nach einem herausfordernden Rennen Platz 27 und hatte im Ziel etwas mehr als acht Minuten Rückstand auf die Siegerin.

Mario Bair mit bestem Karriereergebnis in der Elite

Das Rennen der Elite Männer wurde lange Zeit von einem Spitzentrio beziehungsweise später einem führenden Quartett geprägt, das sich an der Spitze vom restlichen Feld absetzen konnte. Im Kampf um den Tagessieg setzte sich schließlich der Franzose Adrien Boichis durch und feierte seinen bereits achten Weltcupsieg. Bester Österreicher wurde Mario Bair auf Rang 18 und errang damit sein bestes Weltcup Resultat seiner Karriere. Dahinter klassierte sich Maximilian Foidl (KTM Factory MTB Team) auf Platz 23. Lukas Hatz belegte Rang 46, Julius Scherrer wurde 65.

Mit den Cross-Country-Bewerben fand ein intensives Weltcup-Wochenende in Saalfelden Leogang seinen Abschluss. Die Region bestätigte einmal mehr ihren Status als einer der traditionsreichsten und beliebtesten Austragungsorte im internationalen Mountainbike-Sport. 2028 finden zum zweiten Mal die Weltmeisterschaften im Schatten des Asitzkogel statt.

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