Valentina Höll saust im ersten Rennen für ihr neues Team zum Weltcupsieg

Text: Peter Maurer / Fotos: Monica Gasbichler
Einen Einstand nach Maß feierte die Salzburgerin Valentina Höll beim ersten Stopp der UCI Mountainbike World Series in Südkorea. Am Schauplatz der Skibewerbe der Olympischen Spiele von 2018 in Mona Yongpyong sicherte sie sich den Weltcupsieg am Samstag. Bei den Juniorinnen landete Weltmeisterin Rosa Zierl auf Rang zwei, die Vorarlbergerin Lina Frener wurde Sechste. Bei den Elitemännern platzierte sich Andreas Kolb nach einer Schrecksekunde noch auf Rang zehn.
Musste sie im letzten Jahr bis zum Saisonfinale warten, ehe ihr der erste Saisonweltcupsieg gelang, hat Höll dieses Kapitel in diesem Jahr gleich beim ersten Rennen abgehakt. Trotz eines Schleichenden Plattfußes am Rad, den die Salzburgerin erst nach der Siegerehrung bemerkte, schaffte sie den Sprung auf den obersten Platz am Podium, obwohl sie mit der neuen Strecke in Südkorea ihre Probleme hatte.
“Ich habe noch nie so mit einer Strecke gekämpft, aber es ist der Wahnsinn, dass ich dennoch gewinnen konnte. Das ist ein super Start für mein neues Team und mich auf einem neuen Bike“, freute sich die vierfache Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin, die im Winter sich dem Team Commencal Schwalbe by Les Orres anschloss.
Rosa Zierl wird Zweite bei den Juniorinnen
In Südkorea siegte sie vor der Italienerin Gloria Scarsi und der Französin Myriam Nicole. Ihr Landsmann Andreas Kolb, ebenfalls mit einem neuen Team, Santa Cruz Syndicate, am Start in Yongpyong, landete bei den Männern auf Rang zehn. Der Steirer war mit seiner Fahrt allerdings nicht zufrieden, bekam er im oberen Streckenteil einen Schlag auf den Helm ab, der seinen Helm sogar verrutschen ließ, wodurch der den Großteil der Fahrt mit eingeschränkter Sicht zu kämpfen hatte.
Bei den Juniorinnen verpasste die Tirolerin Rosa Zierl nach Qualibestzeit den Sieg am Samstag. Die aktuelle Weltmeisterin musste sich der US-Amerikanerin Aletha Ostgaard geschlagen geben. Die Vorarlbergerin Lina Frener belegte Rang sechs.












