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Bronze für Mona Mitterwallner bei den Marathon-Weltmeisterschaften im Mountainbike

13. September 2026
Mona Mitterwallner bei der Zieleinfahrt der Marathon-Weltmeisterschaften in San Martino di Castrozza (Foto: Francesco Rachello/SWpix.com)
Veröffentlicht in MTB

Text: Peter Maurer / Fotos: Francesco Rachello/SWpix.com

Im östlichen Trentino fanden am Samstag die Titelkämpfe bei den Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaften statt. Der Primiero Dolomiti Marathon rund um San Martino di Castrozza war der Schauplatz für den Kampf ums Regenbogentrikot, der über 95 Kilometer gespickt mit 4.000 Höhenmetern führte. Wie vor einem Jahr in der Schweiz errang Mona Mitterwallner die Bronzemedaille bei den Frauen.

“2026 ist nach wie vor ein sehr herausforderndes Jahr für mich. Ich bin jetzt beim Marathon meine absoluten Topwerte gefahren, noch nie in meinem Leben habe ich so viel Watt getreten. Von dem her nehme ich die Bronzemedaille mit offenen Armen, auch weil ich mich vor dem Rennen nicht so gut gefühlt habe“, schilderte Mitterwallner, die sich in San Martino di Castrozza der Schweizerin Anna Weinbeer und der Italienerin Claudia Peretti geschlagen geben musste.

“Vor allem Anna ist vom Start weg sehr stark gefahren, hat ein hohes Tempo vorgelegt“, erzählte die Österreicherin, die im ersten Anstieg des Tages vom Start- und Zielort Fiera di Primiero hinauf zum Col die Cistri auf 1.550 Meter ihr eigenes Tempo wählte. Der Kurs führte dann lange über ein Hochplateau, auf dem drei weitere Anstiege zu absolvieren waren, ehe eine Abfahrt wieder nach Fiero führte, ehe noch zwei beinharte Anstiege in einer Schlussschleife warteten.

“In den Bergabpassagen habe ich immer wieder attackiert, war schon an 50 Sekunden an der Führenden dran. Ich bin dann gemeinsam mit der Italienerin in den vorletzten Anstieg, hatte dort aber einen Defekt“, erinnerte sich Mitterwallner, die dann das Hinterrad zur Silbermedaille verlor. “Ich habe nie aufgegeben, gehofft, es geht sich wieder aus, aber es hat halt nicht geklappt. Natürlich war mein Ziel der Titel, aber ich habe gesehen, dafür muss einfach alles passen und das war nicht der Fall“, resümierte sie abschließend.

Bei den Männern siegte der Deutsche Andreas Seewald vor den beiden Italienern Giole de Cosmo und Jakob Dorigoni. Hermann Pernsteiner landete mit einem Rückstand von 24:42 Minuten auf Rang 33.

Ergebnisse:

Elite Frauen:
1. Anna Weinbeer (SUI) 5:30:54
2. Claudia Peretti (ITA) + 3:53
3. Mona Mitterwallner (AUT) + 8:19
29. Nina Mosser (AUT) + 57:05
40. Irina Krenn (AUT) + 1:31:58
45. Evelyn Sulzer (AUT) + 1:58:25
. Claudia Krenn (AUT) DNF

Elite Männer: 
1. Andreas Seewald (GER) 4:33:47 Stunden
2. Gioele de Cosmo (ITA) + 3:12
3. Jakob Dorigoni (ITA) + 3:13
33. Hermann Pernsteiner (AUT) + 24:42

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